PFLEGE•ZEIT und die gesetzlichen Anforderungen

 

Im Rahmen des Modellprojekts zur Übertragbarkeit von PFLEGE•ZEIT in andere Einrichtungen, prüfte der MDK Schleswig-Holstein im Jahr 2004 das Dokumentationssystem. Aus dem MDK-Audit:

 

„Die vorliegende Pflegedokumentation erfüllt die vertraglichen und gesetzlichen Forderungen nach handlungsleitenden Vorgaben, inhaltlicher Vollständigkeit und systematischer Verlaufsdarstellung. Es werden alle Einlegeblätter, die zur Anwendung der Methode des Pflegeprozesses erforderlich sind vorgehalten. Handlungsleitende Informationen sind dort dokumentiert wo die Pflege erbracht wird......... Die Darstellung des Verlaufs erfolgt leicht nachvollziehbar. Pflegefachliche Forderungen nach einer gezielten Steuerung des Pflegeprozesses können mit der vorliegenden Pflegedokumentation erfüllt werden.“

 

Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Weiß führt in seinem Gutachten (2004) aus, dass die Dokumentation der nach Plan durchgeführten Pflege mit einem Handzeichen „rechtlich nicht zu beanstanden“ ist.

 

„Das neue System ist insoweit positiv zu werten , weil durch die standarisierten klaren fachlichen Vorgaben das größte Haftungsrisiko, nämlich das unbeabsichtigte und unbeobachtete Unterlassen von Maßnahmen wohl deutlich schwieriger, mithin also unwahrscheinlicher wird.“

 

Seitdem haben Qualitätsprüfungen bei unseren Kunden in verschiedenen Bundesländern diese Einschätzungen bestätigt.